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Konzeption Klinikumkrippe

So arbeiten wir in der Krippe

1. Entstehung der Kinderkrippe am Klinikum:
Im Dezember 2008 wurde die Idee der Kinderkrippe am Donau Isar Klinikum aufgegriffen und eine Realisierung für September 2009 festgelegt.
In den nächsten Monaten wurde geplant, umgebaut und ausgestattet. Da die neuen Räume im September 2009 noch nicht bezugsfertig waren, begann der Krippenbetrieb in Behelfsräumen im Schwesternhaus B. Der Einzug in die richtigen Kinderkrippenräume erfolgte dann am 01.11.09.
Aufgrund der großen Nachfrage nach Kinderkrippenplätzen in den letzten 3 Jahren seitens des Krankenhauspersonals, wurde zusammen mit Herrn Weißenborn, dem Jugendamt, dem Donau-Isar-Klinikum und der Stadt Deggendorf überlegt, wie man den Plan einer zusätzlichen Gruppe realisieren könnte. Dabei stellte das DIK einen Plan einer neuen Kinderkrippe mit 2 Gruppen direkt am Krankenhaus vor. Doch bis diese fertig gestellt wird, dauert es noch einige Zeit.
Als Übergangslösung konnte die Caritas im Katharinen-Spital Räume zur Verfügung stellen in dem zwei Gruppen Platz finden. Unser Umzug ins Katharinen-Spital fand Ende Juni 2019 statt. In den Neubau der Kinderkrippe am Klinikum konnten wir dann erst im September 2021 einziehen. Dieser wurde an das SPZ angegliedert. 
Aktuell wird die Krippe von Kindern des Klinikpersonals und von externen Eltern belegt. Die Trägerschaft der Kinderkrippe am Klinikum obliegt der Caritas, vertreten durch den geschäftsführenden Vorstand Manuela Stephan und Josef Kandler. 


2. Rahmenbedingungen

2.1 Größe         Zweigruppig mit insgesamt 24 Kindern im Alter von 10 Monaten bis 3
Jahren

2.2 Räume

    2 Gruppenräume (Sonnen - und Wolkengruppe) 
    2 Schlafräume
    Wickel- und Waschraum
    Küche
    Büro
    Garderobe
    Gang der zum Spielen genutzt wird 
    Garten, der sich auf zwei Ebenen befindet 


2.3 Unser Personal 

In unserer Krippe arbeiten 3 pädagogische Fachkräfte, 3 Ergänzungskräfte und eine Hauswirtschaftskraft.

Nach Möglichkeit, bekommen wir jährlich eine/n Praktikant/in die den Bundesfreiwilligendienst ableistet oder Praktikanten von einer Fachakademie für Sozialpädagogik.

2.4 Öffnungszeiten  

Je nach Buchungszeiten und Personalausstattung. 
Montag bis Donnerstag von 7.00 Uhr - 16.00/17.00 Uhr 
Freitag von 7.00 Uhr - 16.00 Uhr 
Die Einrichtung hat 30 Schließtage + 5 Fortbildungstage

2.5 Kosten
                                                    EXTERN                                   
Monatsbeiträge:            3 - 4 Stunden       150,-- €        
                                      4 - 5 Stunden       185,-- €         
                                      5 - 6 Stunden       220,-- €        
                                       6 - 7 Stunden       255,-- €        
                                       7 - 8 Stunden       290,-- €        
                                       8 - 9 Stunden       325,-- €        
                                       9 - 10 Stunden     360,-- €        


In der Eingewöhnungszeit (4-6 Wochen) werden für 2 - 3 Std. monatl. 110,--€ berechnet. 

Geschwisterbonus: Eingewöhnung bleibt gleich. Buchungskategorie 3-4  - 7-8Std. 30€ bei einer Vollzeitbuchung 20 %    

Essensgeld:  monatlich   20,-- Euro vormittags Brotzeit    /    80,-- Euro Mittagsessen
                                            20,-- Euro nachmittags Brotzeit

Für Klinikums Mitarbeiter erfolgt eine Bezuschussung durch das Klinikum. 

Die Mindestbuchungszeit beträgt 20 Wochenstunden.

2.6 Lage

Die neue Kinderkrippe befindet sich in einer sehr ruhigen Lage, unterhalb des DIK, angegliedert an das SPZ.  Wir haben einen wundervollen Ausblick über ganz Deggendorf, der die Kinder sehr oft fasziniert. Zudem haben wir einen Gartenbereich der auf zwei Ebenen aufgeteilt ist. 

2.7 Situation der Kinder und deren Familien 

Viele Eltern unserer Kinder arbeiten am DIK Deggendorf und haben somit sehr lange Arbeitszeiten, wodurch die Betreuungszeit bis 16 Uhr von sehr vielen in Anspruch genommen wird. 
Aufgrund der langen Buchungszeiten der zu betreuenden Kinder, legen wir ein sehr hohes Augenmerk auf einen beschützten, geborgenen, liebevollen, sicheren und familiären Rahmen. 

3. Unser curricularer Bezugs- und Orientierungsrahmen

Auf der Grundlage der Bayrischen Leitlinien ist der Bayrische Bildungs- und Erziehungsplan eine Orientierung für unsere pädagogische Arbeit. Durch eine wiederholende Fortschreibung der Konzeption wird unsere Arbeit durch den Träger und dem Kreisjungendamt geprüft. Durch die gemeinsame Reflexion im Team über die pädagogische Arbeit und die Bestimmung gemeinsamer pädagogischer Ziele kann eine Konzeption leben. Deshalb ist die immer wiederkehrende Fortschreibung für uns wichtig, um eventuell Veränderungen festzuhalten. Mit unserem teiloffenen Konzept für die gesamte Kinderkrippe stehen die Bildungsbedürfnisse der Kinder bis zum Kindergarteneintritt im Mittelpunkt. 

3.1 Gesetze 

In Kindertageseinrichtungen sind zahlreiche Gesetze und Richtlinien zu beachten. 
So gelten bei uns insbesondere die gesetzlichen Grundlagen des/der:

-    BayKiBiG/AVBayKiBiG Bayerischen Kinderbildungs - und Betreuungsgesetz
-    UN- Kinderrechrtskonvention Rechte des Kindes
-    UN BRK Rechte der Menschen mit Behinderung
-    SGBVIII Grundsätze der Förderung
-    Art.10 BayKiBiG Auftrag zur Bildung, Erziehung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen
-    Art. 13 BayKibiG Grundsätze für die Bildung und Erziehung
-    BayBEP und AVBayBEP
-    U3 Handreichung
-    BayBL Bayerische Leitlinien
-    Art. 5 und Art.6 BayIntG Bayrisches Integrationsgesetz
-    § 8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
-    Art. 9 BayKiBiG Kinderschutz 
-    Kinderschutzkonzept unserer Einrichtung 

4. Bild vom Kind 

Der neugeborene Mensch kommt als "kompetenter Säugling" zur Welt. Bereits unmittelbar nach der Geburt beginnt der Säugling, seine Umwelt zu erkunden und sich mit ihr auszutauschen. Kinder gestalten ihre Bildung und Entwicklung von Geburt an aktiv mit und übernehmen dabei entwicklungsangemessene Verantwortung, denn der Mensch ist auf Selbstbestimmung und Selbsttätigkeit hin ausgelegt. Bereits sehr kleine Kinder sind eher aktive Mitgestalter ihres Verstehens als passive Teilhaber an Umweltereignissen und können ihre Bedürfnisse äußern. Sie wollen von sich aus lernen. Jedes Kind unterscheidet sich durch seine Persönlichkeit und Individualität von anderen Kindern. 
Wie Kindertageseinrichtungen ihren Bildungsauftrag optimal umsetzen, dazu gibt der im Herbst 2005 eingeführte Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan (BayBEP) den Trägern und pädagogischen Fachkräften Orientierung. Bewusst belässt der BayBEP einen großen pädagogischen Freiraum. Er stellt das Kind in seiner jeweiligen Entwicklungsphase in den Vordergrund und setzt auf eine ganzheitliche Bildungspraxis.
Es ermöglicht den Kindern viel Mitsprache und Mitgestaltung, im Sinne von Partizipation und Konstruktion. Zugleich werden die Basiskompetenzen gestärkt. Zentrale Ziele sind die Stärkung der Kinder, der kindlichen Autonomie und der sozialen Bildungsqualität von Anfang an, dies wirkt sich auf die Zukunft unserer Kinder und deren weitere Bildungs- und Entwicklungschancen nachhaltig aus.
Gesetzliche Grundlage für unsere pädagogische Arbeit ist das Bayerische Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetz (BayKiBiG).

4.1 Bild von den Eltern und der Familie

Die Familie stellt den Grundstein für lebenslanges Lernen sowie für die emotionale, soziale und physische Entwicklung eines Kindes dar. Aus diesem Grund betrachten wir den regelmäßigen und vertrauensvollen Austausch mit den Eltern als eine unserer obersten Prioritäten. 
Bevor das Kind die Krippe besucht, findet ein Kennenlerntermin mit den Eltern statt. In diesem Rahmen geben wir den Eltern einen umfassenden Einblick in unsere pädagogische Arbeit und den Tagesablauf der Krippe. Dabei beantworten wir erste Fragen und schaffen Raum für einen offenen Dialog. 
Dieses Gespräch ist für uns von besonderer Bedeutung, da wir viele wertvolle Informationen über die Familie und die individuellen Bedürfnisse des Kindes erhalten. So können wir uns optimal auf das Kind einstellen und auf dessen Gewohnheiten, Vorlieben und Besonderheiten eingehen. Unser Ziel ist es, eine vertrauensvolle Basis zu schaffen, die sowohl den Eltern als auch dem Kind ein Gefühl der Sicherheit vermitteln soll. 
Durch die intensive Eingewöhnungszeit, die behutsam und kindgerecht gestaltet wird, entwickeln wir gemeinsam ein gutes und wertschätzendes Miteinander.

5. Bildungsverständnis

Positive frühkindliche Lernerfahrungen sind die beste Basis für eine gelungene Bildungsarbeit. Deshalb ist uns in unserer Einrichtung der Erwerb von lernmethodischen Kompetenzen und die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen sehr wichtig. Sie bilden den Kern unseres Bildungsverständnisses.
Wir möchten Kindern Spaß am Lernen vermitteln. Somit versuchen wir ihnen verschiedene Lern- und Bildungsprozesse spielerisch beizubringen. Kinder wollen sich aktiv und mit all ihren Sinnen und bisher gemachten Erfahrungen einbringen. Grundlage unseres pädagogischen Handelns ist es deshalb, die Selbsttätigkeit des Kindes im Tagesablauf anzuerkennen, zu stäken und weiterzuentwickeln. Bildung im Elementarbereich bedeutet, in Interaktion mit dem Kind zu sein und dessen Selbstbildungsprozesse zu entfalten. Eine gute Beziehungsqualität zwischen unseren Mitarbeitern und den Kindern spielt dabei eine sehr wichtige Rolle. Als Vertrauensperson begleiten wir die Kinder in Alltagssituationen und bei Bildungsprozessen. Wir geben ihnen Schutz und Geborgenheit und zeigen echtes Interesse an den Themen die die Kinder gerade beschäftigen und bieten ihnen dazu altersgerechte Herausforderungen an. In unserer Kinderkrippe vertreten wir, durch die Vielzahl verschiedener Kulturen eine weltoffene Bildung. Wir möchten das Interesse der Kinder an anderen Sprachen und Kulturen wecken und pflegen. Wir als pädagogische Fachkräfte leben den Kindern Offenheit und Neugierde gegenüber individuellen Lebensentwürfen vor und thematisieren sie Kindgerecht. 

5.1 Bildung als individueller und sozialer Prozess

Wir gehen in unserer pädagogischen Arbeit von den realen Lebenssituationen der Kinder aus, wie zum Beispiel ihre Erlebnisse aus dem Alltag, die bisherigen Erfahrungen sowie die Bedürfnisse und ihre sozialen Beziehungen. Die individuelle Persönlichkeit jedes Kindes wird von den Erzieher/innen und Kinderpfleger/innen ernst genommen und respektiert. Den Kindern soll es möglich sein unseren Tagesablauf mitzugestalten. Wir unterstützen die natürliche Neugier, Lernbereitschaft und Motivation der Kinder durch spielerische Angebote und wir lassen sie auch ihre eigenen Ideen, Phantasien und Kreativität einbringen. Konflikte werden den Kindern nicht abgenommen, vielmehr ermutigen wir sie und unterstützen sie dabei, selbst nach Lösungen zu suchen. Der Bildungsalltag in unserer Einrichtung ist geprägt durch entdecken, erfinden, erleben und begreifen. 
In der Kinderkrippe kann das Kind durch die vielen verschiedenen sozialen Kontakte mit Erwachsenen und anderen Kindern unterschiedlichen Alters wachsen und lernen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl wird durch gemeinsames Spiel gefördert und gestärkt, die Kinder entwickeln Durchsetzungsvermögen, lernen Kompromisse zu schließen und eigene Bedürfnisse und Gefühle zu erkennen und diese anderen durch Gesten, Mimik oder Worte mitzuteilen. Außerdem unterstützen wir sie, die Gefühle anderer wahrzunehmen und ernst zu nehme

5.2 Partizipation und Ko-Konstruktion

Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe (Einbringen und Überdenken des eigenen Standpunkts.) Ein wichtiges Erziehungsziel dabei ist, dass die Kinder lernen, ihre eigenen Ideen, Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu äußern und ihre Meinung zu vertreten und in der Diskussion miteinander auch andere Meinungen und Standpunkte zu hören und zu akzeptieren. Durch unsere genauen Beobachtungen der Kinder, können wir die Bedürfnisse der Kinder erkennen und sie in ihrem Tun und Sein unterstützen. Wir als Fachpersonal tauschen unsere Beobachtungen aus und reflektieren gemeinsam. So können wir der Partizipation der Kinder einen festen Platz einräumen, um demokratisch mit den Kindern zu leben. 
Im Kleinkindalter liegen die wichtigsten Erkenntnisse in der Wahrnehmung zusammen mit der Bewegung, dabei nutzt der Säugling alle Sinne für die Erforschung seiner Umwelt und verbessert damit seine subjektiven Wahrnehmungsmöglichkeiten. In diesem Entdecken der Welt bedienen sich die Kinder der von Menschen geschaffenen Denk-Werkzeuge wie der Sprache, aber auch der nonverbalen Kommunikation (Gestik, Mimik,) sowie Objekten/Gegenständen für bestimmte Situationen, wie den Löffel beim Essen. Erwachsene stellen diese Werkzeuge zur Verfügung, sie werden im Bildungsprozess zu Ko-Konstrukteuren, beide lernen voneinander. Im Kleinkindalter werden Werkzeuge vor allem in Spielsituationen erprobt. Die Spielhandlungen ermöglichen Kindern ein Lernen ohne Erfolgsdruck. 

6. Rolle der Pädagogen im Bildungsprozess 

Wir pädagogischen Fachkräfte stellen uns niemals über das Kind, sondern stehen immer hinter ihm. Wir beobachten und begleiten und beraten es, lassen aber auch die Inkorrektheit des Kindes zu. Uns ist wichtig, dass das Kind "Kind sein" darf. Wir regen Entwicklungsprozesse an, damit das Kind für sich lernt, seine Bedürfnisse zu erkennen, zu benennen und diese einzufordern und gleichzeitig Verantwortung für das eigene Tun und Handeln zu übernehmen. Aus den Beobachtungen erkennen wir den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes und knüpfen mit unseren pädagogischen Angeboten an diesem an. Einen sehr hohen Stellenwert in unserer Arbeit hat auch die Erziehungspartnerschaft mit den Familien. Es ist uns wichtig, sich seiner Rolle als pädagogische Fachkraft im Umgang mit dem Kind bewusst zu sein und diese stetig zu reflektieren. Wir, die pädagogischen Fachkräfte gestalten mit ihren individuellen Persönlichkeiten und Kompetenzen die Atmosphäre in unserer Krippe. Eine konstante gleichbleibende, sichere und eindeutige Haltung sowie ein freundlicher und wertschätzender Umgangston mit den Kindern, den Angehörigen des Kindes, den Kollegen und allen Besuchern unserer Einrichtung gegenüber, prägen unsere Arbeit. Eigene Werte, Ansprüche und Erfahrungen beeinflussen unser Handeln. Dessen sind sich die Fachkräfte bewusst, sie setzen sich immer wieder mit ihnen auseinander und hinterfragen ihre Beziehung zur pädagogischen Arbeit. Wir teilen uns mit den Erziehungsberechtigten die wertvolle und bedeutende Aufgabe das Kind in seiner Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen. In unserer Arbeit steht das Kind mit seinen Wünschen, Interessen und Bedürfnissen stets im Vordergrund. Eine vertrauensvolle und willkommen heißende Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen pädagogischen Fachkräften und den Familien unserer Kinder ist uns sehr wichtig, denn wir sehen die sorgeberechtigten Personen des Kindes als Experten an. Unsere Beobachtungen bieten uns eine fundierte Grundlage für regelmäßige Entwicklungsgespräche mit den Eltern. Dieser offene und ehrliche Austausch ist die Grundlage für eine konstruktive Arbeit zum Wohle des Kindes. Wichtig ist uns außerdem eine feste Bezugsperson für das Kind und seine Angehörigen zu sein. Unsere Aufgabe ist es, den Tagesablauf in der Kita am Bedarf des Kindes zu gestalten, um dem Kind ein bestmögliches Lernfeld zu bieten und ihnen Zeit und Raum zu geben um eigene bedeutsame Erfahrungen zu sammeln und sich selbst zu erleben. Unsere Rolle ist durch die gelebte Partizipation im gesamten Umfeld der Kita geprägt. 
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Fort- und Weiterbildung des pädagogischen Personals. Um den ständig wechselnden und neuen Erfahrungs- und Lebenswelten des Kindes gerecht zu werden, bildet sich unser Team in regelmäßigen Abständen weiter.

7.Basiskompetenzen

Basiskompetenzen sind grundlegende Fähigkeiten/Fertigkeiten 
und Persönlichkeitsmerkmale, die dem Kind helfen sollen, mit anderen Kindern und Erwachsenen in Kontakt zu treten und sich mit sich und seiner Umwelt auseinandersetzen zu können.

 7.1 Personale Kompetenzen 

7.1.1 Selbstwahrnehmung 
Hierzu gehören das Selbstwertgefühl, das Selbstvertrauen und das positive Selbstkonzept. Wir setzen die Förderung zur Selbstwahrnehmung wie folgt um: - Wir setzen an den Stärken der Kinder an 

- Durch angemessenes Lob werden die Kinder bestärkt  
- Aufgaben werden entwicklungsgemäß gestellt 
- Dem Kind wird die Möglichkeit gegeben "Nein" zu sagen  
- Wir schaffen eine vertrauensvolle und emotionale Bindung  
- Durch aktives Zuhören und Verbalisieren der Gefühle wird das Kind in seiner Persönlichkeit ernst genommen. 
- Der Übergang vom Elternhaus in die Einrichtung wird bewusst vorbereitet und gemeinsam mit den Eltern gestaltet. 

7.1.2 Motivationale Kompetenzen 
Darunter fallen das Autonomieerleben, Kompetenzerleben, Selbstwirksamkeit, Selbstregulation, Neugier und individuelle Interessen. Das Kind soll sich als Verursacher seiner Handlung sehen. Es soll zu der Überzeugung gelangen, dass es schwierige Aufgaben durch eigene Möglichkeiten bewältigen, sich selbst steuern, Neugierde und eigene Interessen entwickeln kann. Wir setzen die Förderung zur motivationalen Kompetenz wie folgt um: 

-  Das Kind wird durch altersangemessene Aufgaben unterstützt, die geringfügig über dem Leistungsvermögen des Kindes liegen 
- Genaues Beobachten verhindert Über- bzw. Unterforderung  
- Handlungen und Problemlösungsprozesse werden kommentiert  
- Kinder durch positiv bewertete Aussagen belohnt  
- Ermunterung und Unterstützung wird gegeben 
- Zeit und Raum zum selbständigen Tun werden zur Verfügung gestellt 
- Materialien werden nach dem individuellen Entwicklungsstand angeboten 

7.1.3 Kognitive Kompetenzen 
Kinder sollen lernen durch eigenes Tun und eigene Aktivität. Am Besten gelingt dies, wenn alle Sinne des Kindes angesprochen werden. Das Kind setzt sich mit Themen auseinander, vergleicht, schafft Verbindungen, zieht Schlüsse, sammelt Erfahrungen und erweitert so sein Denken und das Gedächtnis. Wir setzen die Förderung zur kognitiven Kompetenz wie folgt um: 

- Angebote und Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme mit allen Sinnen  
- Experimente mit verschiedenen Elementen aus Natur und Umwelt 
- Altersgemäße Bilderbücher, Reime, Geschichten usw. werden den Kindern angeboten 
- Zur Problemlösung eigene Möglichkeiten finden lassen, es gegebenenfalls unterstützen  
- Aktiv am Geschehen teilnehmen 
- Vielfältige Bewegungsmöglichkeiten anbieten 

7.1.4 Physische Kompetenzen 
Diese schlüsseln sich auf in Verantwortung für Gesundheit und körperliches Wohlbefinden, grob- und feinmotorische Kompetenzen, Fähigkeiten zur Regulierung körperlicher Anspannungen. Wir setzen die Förderung der physischen Kompetenz wie folgt um: 
 
- Rechtzeitiges Wechseln der Windeln 
- Adäquate Kleidung, um Überhitzung und Unterkühlung zu vermeiden  
- Hände waschen, vor den Mahlzeiten  
- Ausreichendes Lüften der Räume 
- Gesundes Essen und ungesüßte, sowie ausreichende Getränke 
- Ernährungsvorschriften (Allergien) werden mit den Eltern abgesprochen

7.2 Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext 

7.2.1 Soziale Kompetenzen 
Dies beinhaltet gute Beziehungen zu Erwachsenen und Kindern, Empathie und Perspektivübernahme, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktmanagement. Grundlage dafür ist eine gesunde emotionale Bindung, zuerst zu den Eltern, dann in der Kinderkrippe zum/zur Erzieher/in und zu den anderen Kindern. Wir setzen die Förderung der sozialen Kompetenzen wie folgt um: 

- Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der Kinder werden wahrgenommen und aufgegriffen 
- Das Kind wird ernst genommen 
- Auf die Körpersprache des Kindes wird sorgsam geachtet  
- Das Einhalten von Regeln wird durch Wiederholen geübt  
- Gesprächsregeln werden durch Kommunikation untereinander geübt (z.T. mit gebärdengestützter Kommunikation) 
- Das Kind wird in Konfliktsituationen ernst genommen, begleitet und unterstützt 
7.2.2 Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenzen 
Darunter fallen Werthaltungen, Unvoreingenommenheit, Sensibilität für und Achtung von Andersartigkeit und Anderssein, Solidarität. Wir unterstützen die Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenzen wie folgt: - 
- Es gibt Regeln wie z.B. nicht schlagen, nicht schubsen
- Mahlzeiten werden am Esstisch gemeinsam eingenommen  
- Jedes Kind trinkt nur aus seiner Flasche 
- Alle Kinder werden angeleitet sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen  
- Unser Vorbild vermittelt Wertschätzung und Respekt gegenüber anderen Kulturen 

7.2.3 Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme 
Das Kind lernt Verantwortung für das eigene Handeln, gegenüber anderen Menschen und für Natur und Umwelt zu übernehmen. Wir fördern Verantwortungsübernahme unter anderem durch: 
- Gemeinsames Aufräumen der Spielsachen 
- Mithilfe bei hauswirtschaftlichen Arbeiten wie z.B. Tisch decken, Tische wischen,        Frühstückswagen herrichten 
- Verschiedene Naturerfahrungen  
- Hinführung zur Übernahme von altersgemäßen Aufgaben (z.B. die Kinder helfen sich gegenseitig, ziehen sich selbst die Schuhe an und aus) 

7.2.4 Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe 
Das Kind lernt seine Meinung einzubringen, die Meinung der anderen zu akzeptieren. Durch das Einhalten von Regeln und überdenken von Standpunkten, wird das Kind auf das Leben in einer demokratischen Gesellschaft vorbereitet. Wir fördern die Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe durch: 
- Vorbildfunktion der pädagogischen Mitarbeiter/innen 
- Einbeziehung der Kinder bei Entscheidungen (z.B. was singen wir heute im Morgenkreis?)  - Durch unsere Begleitung, Unterstützung, Bestärkung und Achtsamkeit 

7.3 Lernmethodische Kompetenzen - Lernen wie man lernt 

Jedes Kind lernt von Geburt an, weil es aktiv und neugierig ist. Das Kind soll lernen erworbenes Wissen anzuwenden und zu übertragen, eigene Lernprozesse wahrzunehmen, zu steuern und zu regulieren. Wir fördern die Lernkompetenz wie folgt:  
- Es erhält emotionale Zuwendung und Verständnis  
- Es erhält die nötige Zeit und den Raum, um die verschiedenen Dinge in seiner Umgebung wahrzunehmen und zu verstehen 
- Die Kinder werden ermutigt, aber nicht gedrängt  
- Erreichte Lernschritte werden positiv kommentiert

7.4 Resilienz 

Sie ist die Grundlage für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen. In jeder Entwicklungsstufe hat der Mensch Aufgaben zu bewältigen, die für seine weitere Entwicklung von großer Bedeutung sind. Diese Aufgaben oder Entwicklungsstufen stellen immer Herausforderungen bzw. Stressfaktoren dar, die auf unterschiedlichste Weise bewältigt werden können. Die Stabilität und Widerstandsfähigkeit eines Menschen steigt mit der Vielzahl der Bewältigungsformen, auf die er zurückgreifen kann. Wir fördern Resilienz wie folgt: 
 
- Einfühlsames Eingehen auf Trennungsängste und Krisen 
- Krisenhafte Situationen werden als Chance zur Bewältigung von Ängsten und Unsicherheiten genutzt 
- Eigenaktivitäten und Eigenverantwortung werden gestärkt  
- Positive Beziehungen werden ermöglicht 
- Kinder werden auf Veränderungen vorbereitet  
- Annehmen der Kinder in ihrer Individualität  
- Wertschätzenden Umgang miteinander  
- Angenehmes Gruppenklima  
- Stressfreier Tagesablauf

8. Pädagogische Arbeit

8.1 Sprachliche Bildung und Förderung

Kinder entwickeln von Geburt an ihre sprachlichen Fähigkeiten. 
Für eine gelingende Sprachentwicklung brauchen Kinder eine Umgebung mit vielen Sprachanreizen und Sprachanregungen sowie Menschen, die ihnen zuhören und sich für das interessieren, was sie sagen. In unserer Einrichtung begleiten wir jedes Kind auf seinem individuellen Weg, Sprache zu erlernen. Wir nehmen hierbei eine wichtige Rolle durch unsere Vorbildfunktion ein. Die Kinder werden in verschiedenen Situationen zum Sprechen angeregt (Sitzkreis, gemeinsames Essen, Bilderbuchbetrachtung) so dass die Kommunikationsfähigkeit gefördert wird. Sprache ist als Schlüsselkompetenz und wichtiges Werkzeug der Kommunikation und des Denkens zu verstehen. Sie trägt zu einer persönlichen Zufriedenheit sowie zu späteren schulischen und beruflichen Erfolg bei. Viele Kinder wachsen mehrsprachig auf. Jede zusätzliche Sprache stellt eine zusätzliche Kompetenz und eine Bereicherung dar.
Bei der sprachlichen Bildung agiert das Betreuungspersonal deshalb als Vorbild und animiert die Kinder dazu, ihre Sprachkompetenz weiterzuentwickeln oder aktiv aufzubauen. Dazu dienen unter anderem

-    Reime und Gespräche 
-    Lieder singen
-    Verse
-    Bilderbücher anschauen
-    Pädagogisches Personal als Sprachvorbild 

8.2 Mathematisches Grundverständnis 

Das mathematische Denken bedeutet, Gesetzmäßigkeiten und Strukturen zu erkennen und miteinander in Beziehung zu setzen. 
Dieses Denken zeigt, dass Kinder nach ihren verschiedenen Eigenschaften Sachen sammeln, sortieren und vergleichen. Sie differenzieren Steine, Holzformen oder Blätter, aber auch Alltagsgegenstände wie Plastikbecher, Kisten und Kartons, welche zum Abstrahieren und Gruppieren einladen. 
Unser Ziel ist es, den Kindern im Alltag spielerisch unterschiedliche Formen, Farben, Mengen, Gewichte und Größen anzubieten und ihnen die Unterschiede bewusst zu machen

8.3 Frühkindliche Medienbildung/ Musik 

 Musik ist nicht nur Teil des Alltags, sondern kann den Kindern auch helfen, Unsicherheiten zu beseitigen, sie zu beruhigen, zu trösten, aufzumuntern und die Sprachentwicklung zu fördern. Schon den jüngsten Kindern macht Musik Spaß. Deshalb nutzen wir Musik gezielt im Alltag der Kinderkrippe. Wir singen und musizieren regelmäßig gemeinsam mit den Kindern; zwischendurch und während des Freispieles. Vor dem gemeinsamen Frühstück wird jeden Tag ein Morgenkreis angeboten bei dem wir gemeinsam singen. 

Auditive Medien: Tonie- Box
Visuelle Medien: Bücher (werden vorgelesen, gemeinsam angeschaut und zum Teil auch von den Kindern selbst kommentiert)

8.4 Bewegungsförderung

Kinder besitzen einen natürlichen Bewegungsdrang und leben diesen natürlich gerne aus. Durch Bewegung können sie ihre Fähigkeiten erproben und ihr Selbstvertrauen stärken. Die Bewegung bildet nämlich den Motor für den Selbstbildungsprozess des Kindes. Wichtig sind abwechslungsreiche Möglichkeiten. Mit Bewegungsspielen und der Möglichkeit in unserem Bewegungsgang mit Bällebad, Fühlpfad und den Autos können sich die Kinder ausleben, sowie im Garten zu laufen, springen und toben gewinnt das Kind an zusätzlicher Körperbeherrschung und übt die Kraftdosierung. 
In unserem Garten auf zwei Ebenen bieten wir den Kindern die Möglichkeit ihrem Bewegungsdrang nachzugehen. Sie können dort schaukeln, balancieren, rutschen, wippen, Sand spielen und mit Fahrzeugen fahren.  
Die Verbindung der zwei Ebenen durch einen Weg, der verschiedenes Gefälle aufweist, fordert die Kinder auf, ein besseres Körperbewusstsein zu erlangen. 

-    Nicht zu schnell laufen
-    Gleichgewicht halten
-    Ausbalancieren

8.5 Naturwissenschaft und Technik

Bereits im Krippenalter ist frühkindliche Bildung in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften möglich. Die Neugier auf alltägliche naturwissenschaftliche Phänomene wird durch Anschauungsmaterial (Kastanien, Becherlupen, Wasser mit Schüttbecher, usw.) geweckt und wir geben den Kindern die Möglichkeit beim Experimentieren selbst die Antworten zu finden.
Eigenschaften verschiedener Dinge kennen lernen:
Durch fühlen, tasten (meist noch mit dem Mund), greifen, schneiden, kleben, Seifenblasen pusten (Luftverschiebung), Bälle werfen, Sand sieben; nassen und trockenen Sand spüren und Wasserspiele im Sommer, verschiedene Größen und Gewichte von Steinen erkunden

Naturveränderungen erkunden (Wasser, Naturkreisläufe usw.)
Samen in Schalen oder Balkonkästen säen, gießen und beim Wachsen zuschauen, Licht- und Schattenspiele, Schneemann bauen und wenn es wärmer wird beim Schmelzen zusehen 
und vieles mehr

8.6 Kreatives Gestalten 

Durch kreatives Gestalten können sich Kinder sehr gut ausdrücken. Grundlage für kreatives und phantasievolles Arbeiten sind Wertschätzung und Anerkennung der Ideen. Das Kind kann selbstständig in der Gruppe aus den vielen Angeboten - wie malen, basteln, kleben und schneiden - wählen und den eigenen Interessen nachgehen und Talente selbst entdecken.

-    Experimentieren mit Farbe
-    Verschiedene Maltechniken
-    Basteln mit Naturmaterialien
-    Knete Herstellung
-    Schneiden und kleben mit verschiedenen Materialien
-    Sinnliches erleben mit Farben, Schaum, Sand und Knete

8.7 Gesundheit und Ernährung

Körperpflege und Hygiene: 
Bereits im Alter von 0-3 Jahren, vermitteln wir den Kindern die Bedeutung der Körperpflege und Hygiene, indem die Kinder ein selbstständiges Händewaschen (z.B. vor und nach dem Essen) bewältigen. Zur Wahrnehmung des eigenen Körpers bieten wir den Kindern vor dem rausgehen in die Sonne, Sonnencreme an mit der sie sich selbst eincremen können. Wir unterstützen sie natürlich dabei. 

Ruhe, Schlaf und Entspannung: 
Wir bieten den Kindern nach dem Mittagessen an, das sie sich im Schlafraum gemeinsam mit den anderen Kindern zur Ruhe legen, schlafen oder sich entspannen. Nicht nur mittags, sondern je nach Bedürfnis des Kindes und auch im Gruppenraum bieten den Kindern die Möglichkeit für nötige Ruhe und Schlaf. Als Entspannungsmöglichkeiten haben wir kleine Nischen und Ruhezonen, in die sich die Kinder selbstständig zurückziehen können. Für jedes Kind wird eine individuelle Schlafbegleitung durchs Fachpersonal angeboten. 

Frühstück: 
Beim gemeinsamen Frühstück werden den Kindern jeden Tag verschiedenen Brotsorten sowie Käse, Wurst, Marmelade, frisches Obst und Gemüse angeboten. So kann jedes Kind sein Brot individuell nach seinem Geschmack belegen. Um einen gemeinsamen Anfang zu haben, beten wir gemeinsam mit den Kindern.

Mittagessen: 
Das Mittagessen wird uns täglich frisch vom Caritas Wohn- und Pflegezentrum St. Gotthard aus Hengersberg. 
Als Vorspeise gibt es jeden Tag eine Suppe. 
Beim Hauptgericht wählen wir aus zwei Vorschlägen das für uns passende aus. 
Der Essensplan hängt immer an unserer Infosäule im Eingangsbereich.  

Brotzeit: 
Nachmittags bereiten wir für die Kinder nochmal eine Brotzeit zu. Hierbei gibt es z.B. 
-    Joghurt mit Obst 
-    Knäckebrot mit Frischkäse 
-    Wir backen Waffeln
-    Obstsalat 
-    Bananenmilch und vieles mehr 

Gemeinsames Backen/Kochen: 
Zu verschiedenen Festen, kochen/backen wir zusammen mit den Kindern wie z.B. 
-    Osterlamm 
-    Martinsgänse
-    Faschingswaffeln, usw.

8.8 Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

Umgang mit Gefühlen, Bewältigung von Verlust und Trauer:
Das Kind wird ermutigt, Gefühle zu zeigen und wird dabei nicht alleine gelassen (z.B. in der Trotzphase). Es erlebt Verständnis, Nähe, Geduld und Ruhe durch die Fachkraft, lernt zu warten z.B. auf ein bestimmtes Spielzeug, oder bei dem Wunsch in einen anderen Raum zu gehen. 

Positive Beziehungen:
Die Kinder freuen sich, wenn morgens ihr Spielpartner kommt, es werden die ersten Freundschaften aufgebaut, Spaß am gemeinsamen Spiel

Rücksichtnahme auf andere: 
Trotz ihres jungen Alters sind Kinder bereits in der der Lage, erste Ansätze von Rücksichtnahme auf andere zu entwickeln. Damit dies gelingt, benötigen sie jedoch eine klare Orientierung, durch die Erwachsenen. Hierbei ist es wichtig, ihnen in einer liebevollen und verständnisvollen Weise zu erklären, warum Rücksichtnahme wichtig ist, sowie konsequent, aber einfühlsam, Grenzen und Regeln aufzuzeigen, die ihnen helfen, ihr Verhalten zu steuern und sich in die Gemeinschaft einzubringen. 

Konfliktfähigkeit: 
Im täglichen Miteinander kommt es natürlicherweise immer wieder zu kleineren Konflikten. Gleiches Spielzeug wird bevorzugt, 2 Kinder wollen auf dem gleichen Stuhl sitzen usw. Die Kinder lernen einerseits sich durchzusetzen, aber auch das Recht des anderen zu akzeptieren. Es wird von Seiten der Erwachsenen nicht sofort interveniert, sondern die Kinder sollen selber den Konflikt austragen dürfen, allerdings ohne Aggressionen

8.9 Religiosität und Ethische Erziehung 

Unsere Arbeit in der Krippe orientiert sich am Leitbild der Caritas. Dabei legen wir großen Wert darauf, die grundlegenden Werte des christlichen Glaubens zu leben und weiterzugeben, wie den respektvollen Umgang mit dem Leben, die gelebte Nächstenliebe, die Einbindung in kirchliche Traditionen sowie das Schaffen einer vertrauensvollen Atmosphäre. 
Wir erleben mit unseren Krippenkindern das religiöse Kirchenjahr mit seinen Bräuchen und Festen. Die Kinder erfahren durch die religiösen Angebote schöne Erlebnisse, erlenen Achtsamkeit um die Sinne für etwas Besonderes zu öffnen. 
Unsere religiösen Feste beinhalten die stets zum Thema passenden Lieder, Singspiele, Fingerspiele oder Bilderbücher. Geschichten werden auf ansprechende und kindgerechte Weise erzählt. Dabei steht das Erleben in der Gemeinschaft, die Atmosphäre und die sinnliche Wahrnehmung im Vordergrund. Die Kinder können dabei das aufnehmen, was sie verstehen und verarbeiten können.

8.10 Werteorientierung

Glaube:
Die christliche Erziehung erleben wir beim täglichen Miteinander. Rücksichtnahme, Nächstenliebe, gegenseitiges Helfen und Unterstützen erfahren die Kinder am ehesten durch Vorleben. Aber sie müssen sich auch mit Gefühlen wie Angst, Traurigkeit und mit Erlebnissen wie Streit und Misserfolg auseinandersetzen. Die Kinder werden in diesen Situationen nicht alleine gelassen und ihre Gefühle werden ernst genommen. 

Toleranz - Dankbarkeit:
Zudem ist es uns ein wichtiges Anliegen, den Kindern Werte wie Selbstachtung und Respekt gegenüber anderen zu vermitteln. Dazu gehört, dem Gegenüber aufmerksam zuzuhören und sich ihm wertschätzend zuzuwenden. Ein zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit besteht darin, jedes Kind individuell dort abzuholen, wo es sich in seiner Entwicklung befindet. Als Fachkräfte legen wir im Alltag besonderen Wert darauf, gemeinsam mit den Kindern den Fokus auf die positiven Aspekte des Lebens zu richten. Bei den älteren Kindern fördern wir dabei auch die Wertschätzung durch Gesten wie das bewusste Danke sagen. 

Einzigartigkeit:
Wir alle in der Krippe bilden eine große Gemeinschaft und jedes Kind soll hier seinen festen Platz finden. Die Krippe soll ein Wohlfühlort sein. Hier lernen sie soziale Kompetenzen und erfahren diese auch. Wo jeder sich sicher fühlen kann. Bei uns soll ein Lernort sein in dem das Kind seine eigenen und andere Bedürfnisse wahrnimmt. Es wird jedes Kind als einzigartig akzeptiert und angenommen. Wichtig ist es uns auch die individuellen Bedürfnisse der Kinder wahrzunehmen und ihre Stärken und Talente zu erkennen. 

Vertrauen - Verlässlichkeit:
Wir schaffen für jedes Kind eine sichere Umgebung, die als Grundlage dient, um in unsere Gemeinschaft hineinzuwachsen. Die Krippe soll ein Ort des Wohlbefindens sein, an dem das Kind Schutz, Geborgenheit und Orientierung findet. 
Bei uns erleben die Kinder feste Strukturen, die es dem ihm ermöglichen Verlässlichkeit zu erleben. 
Durch uns Fachkräfte als Bezugspersonen erleben die Kinder Geborgenheit und einen sicheren Hafen bei dem das Kind Schutz findet und trotzdem alles erkunden kann.  Durch unser Vertrauen in ihre Persönlichkeit und Fähigkeit entwickelt das Kind Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. 

Zeit: 
Wir lassen den Kindern die Zeit, die sie für ihre individuelle Entwicklung benötigen, um sich selbst zu entfalten und zu verwirklichen. Ein Kind, dem Zeit gegeben wird, findet Ruhe, Konzentration und innere Ausgeglichenheit. 


8.11 Feste 
Im kirchlichen Jahreskreis:
-    Erntedanke: von den Kindern mitgebrachtes Obst/Gemüse anschauen, benennen, danken, teilen und gemeinsames Essen der mitgebrachten Speisen

-    St. Martin: Laterne basteln, Martinslieder singen, Martinsgeschichte anhand von Büchern, Rollenspiel und Bilder erzählen, Martinsumzug zusammen mit den Eltern

-    Adventszeit: am Adventskranz werden die Kerzen angezündet, wir singen Adventslieder, Adventskalender wird geöffnet, Plätzchen backen, Weihnachtsgeschichte, zusammen die Krippe aufbauen

-    Nikolaus:  Nikolaus Geschichte, es wird zum Thema gebastelt, Nikolauslieder, Besuch vom Nikolaus, jedes Kind bekommt ein Nikolaussäckchen.

-    Ostern: wir färben zusammen Ostereier, backen ein Osterlamm, basteln zu Osterthemen, Osternest basteln, die Kinder dürfen ihre befüllten Nester suchen 

Weitere Feste: 
-    Fasching: Kinder und Fachpersonal kommen verkleidet in die Krippe, es wird getanzt, gesungen, Spiele gespielt und es gibt verschiedene Leckereien

-    Kindergeburtstag: wir feiern mit den Kindern im Morgenkreis ihren Geburtstag. Wir zünden Geburtstagskerzen an, singen dem Geburtstagskind unser Geburtstagslied und das Kind bekommt ein kleines Geschenk von uns. Die Eltern bringen an diesem Tag meist etwas für die Brotzeit mit. 

-    Sommerfest: Das Sommerfest folgt meist auf unsere Projektwochen, in denen wir uns ausgiebig mit verschiedenen Themen wie zum Bsp. Von der Raupe zum Schmetterling oder Reise um die Welt, beschäftigen. Am Sommerfest führen wir den Eltern daraus etwas vor.  Die Eltern bringen Salate und Kuchen mit und wir verbringen den Nachmittag zusammen bei schönen Stunden. 

-    Verabschiedung unserer zukünftigen Kindergartenkinder: wir singen den zu verabschiedenden Kindern ein Abschiedslied. Jeder bekommt seine Portfoliomappe und ein Geschenk.

9. Inklusion 
Die pädagogische Inklusion basiert auf der Anerkennung der einzigartigen Persönlichkeiten jedes Kindes und erfolgt ohne voreilige Kategorisierung oder Etikettierung, sei es aufgrund körperlicher, geistiger oder anderer Einschränkungen. Jedes Kind wird in seiner Individualität respektiert und gefördert. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, arbeiten wir eng mit weiteren Unterstützungssystemen zusammen, wie etwa Frühförderstellen, Logopädie, Ergotherapie und anderen spezialisierten Einrichtungen. Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht es uns, eine maßgeschneiderte Bildungsbegleitung anzubieten, die jedem Kind gerecht wird und gleichzeitig eine faire und gerechte Bildung für alle sichert. 
Inklusion bedeutet für uns als Fachkräfte, dass wir den Kindern ein Lernumfeld bieten, in dem ihre individuellen Stärken und Interessen berücksichtigt werden. Es geht nicht nur darum, Unterschiede zu akzeptieren, sondern diese als wertvolle Ressource für den gemeinsamen Bildungsprozess zu nutzen. Dabei wird das unterschiedliche Lern- und Entwicklungstempo jedes Kindes respektiert, sodass alle Kinder in ihrem eigenen Tempo lernen und sich weiterentwickeln können. So schaffen wir eine Umgebung, in der Vielfalt als Chance gesehen wird und alle Kinder durch ihre unterschiedlichen Perspektiven und Fähigkeiten voneinander lernen können. 

10. Eingewöhnung

Ablauf der Eingewöhnung
1.    Kennenlernphase 
Ihr Kind wird einer Stammgruppe (Sonnengruppe oder Wolkengruppe) zugeordnet, kann sich aber selbst seine Ersatzbezugsperson in dieser Gruppe aussuchen. 
In der ungefähr 4-6- wöchigen Eingewöhnung besucht ihr Kind mit ihnen möglichst täglich die Krippe für max. 2-3 Stunden. In dieser Zeit lernen sie und ihr Kind nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch die Strukturen des Tagesablaufs, die pädagogische Arbeit und das pädagogische Personal kennen. 
In den ersten 2 Wochen sind sie als erste Bezugsperson der erste Ansprechpartner für ihr Kind im Spiel, beim Wickeln und beim Essen. 
Diese Phase nutzen wir um ihr Kind in der Gruppe zu beobachten und etwas kennen zu lernen. Hier lernen wir, welche Situationen es anregend findet, zu welchen Kindern es Kontakt aufnimmt, wann es müde und hungrig wird, welche Situationen es vielleicht verängstigen, welche Materialien es besonders motiviert und in welche Entwicklungsbereiche ihr Kind besonders viel Energie steckt. 

2.    Sicherheitsphase
Je nach Kind geht das pädagogische Personal ab ca. der dritten Woche aktiv auf ihr Kind zu und übernimmt zunehmend die Aufgaben von ihnen in den Bereichen Spiele, Erkunden und Essen. Zum Wickeln werden sie nun von einer der Betreuerinnen eng begleitet, um von dieser beim Wickeln bald abgelöst werden zu können. 
Klassische Spiele wie "Geben und Nehmen", Fingerspiele und vorlesen erfüllt die Bindungserwartung ihres Kindes. Auch das Anbieten von interessantem Spielmaterial und von Gegenständen mit Aufforderungscharakter erleichtert die Kontaktaufnahme. 
In dieser Phase nehmen sie einen für ihr Kind gut sichtbaren und zugänglichen Platz im Raum ein, von dem aus sie eine sichere Basis für ihr Kind darstellen. 
Das Sitzen spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle: Es vermittelt dem ängstlichen Kind ein Gefühl von Sicherheit: "Mama hat sich niedergelassen, sie bleibt bei mir". In schwierigen Situationen kann das Kind sofort Blickkontakt aufnehmen. 
Außerdem ist es wichtig, dass sie trotz aller Passivität die Bedürfnisse ihres Kindes im Auge behalten. Kommt ihr Kind während des Spiels oft zu ihnen, um sich auf den Schoß zu setzen oder zieht es sie mit zu Spielsachen, die es interessieren, sollten sie diesem Wunsch nachgehen. 

3.    Vertrauensphase
Nun kennt ihr Kind die Routine des Krippen-Alltags. Es kann die Abläufe nun vorhersehen und beeinflussen. Jetzt kann Vertrauen entstehen.
Vertrauen wächst, wenn ihr Kind spürt, dass die Grenzen welche die pädagogischen Fachkräfte in der Krippe setzten, funktional und nicht willkürlich sind. 
Spielt nun ihr Kind nach dem Ankommen schon mehrere Minuten fröhlich, und ohne Bindungsansprüche an sie, im Gruppenraum, oder nimmt ihr Kind die Fachkraft als Interaktionspartner an, lässt es sich von der Ersatzbezugsperson trösten, wickeln, füttern und schlafen legen, kann davon ausgegangen werden, dass ihr Kind für eine Trennung bereit ist. 
In dieser Phase können sie sich nach einem angemessenen verbalen und körperlichen Abschied, von ihrem Kind trennen. 
Der Abschied kann trotz guter Eingewöhnung mit Tränen oder wütendem Protest erfolgen. Ihr Kind sollte sicher aber schnell wieder beruhigen und auf ein Spiel einlassen. 
Während der ersten längeren Trennung wird der Krippentag beendet. Die Zeitspanne des Alleine bleibens wird von Tag zu Tag verlängert. Zum Ende der Eingewöhnung können sie nach der Verabschiedung die Einrichtung verlassen und müssen nur in telefonischer Rufbereitschaft bleiben. 
Die Vertrauensphase und damit die Eingewöhnung sind abgeschlossen, wenn ihr Kind mit der Entscheidung der Trennung einverstanden ist, wenn es sich nach der Verabschiedung wieder beruhigt, Tätigkeiten aufnimmt und in Kontakt zu anderen Kindern geht.

Wir wollen - gemeinsam mit den Eltern - dem Kind diesen Anfang erleichtern. Daher beginnt für alle Kinder die Zeit in der Kinderkrippe mit einer Eingewöhnungszeit, um den Kindern gezielt den Übergang von der vertrauten Familienwelt in die noch unbekannte Welt der Kinderkrippe zu erleichtern. Bis das Kind sich mit der neuen Umgebung vertraut gemacht und eine vertrauensvolle Beziehung zum Fachpersonal aufgebaut hat, ist es notwendig, dass die Eltern das Kind in dieser ersten Zeit begleiten und unterstützen. Die Eltern geben dem Kind die Sicherheit, die es braucht um sich auf das Neue erfolgreich einlassen zu können. Außerdem haben die Eltern die Möglichkeit, unser Tun und den Tagesablauf der Kinderkrippe kennenzulernen. Gerne sprechen wir mit den Bezugspersonen über die Entwicklung des Kindes, seine Gewohnheiten und Vorlieben. Dieser gemeinsame Austausch ist wichtig für die pädagogische Arbeit mit dem Kind.

11. Zusammenarbeit der Mitarbeiter/innen 

Unsere Arbeit als pädagogische Fach-und Ergänzungskräfte ist in mehrfacher Hinsicht komplexer und anspruchsvoller geworden. Wir bringen in unsere Arbeit Flexibilität, Kreativität, Aufgeschlossenheit, Selbstbewusstsein, Feinfühligkeit, Selbstvertrauen, Kontakt- und Beziehungsfähigkeit sowie Empathie und Sensibilität mit ein. 
Und nur durch eine gute Zusammenarbeit im Team können wir eine gute, erfolgreiche und qualifizierte Arbeit leisten. 
Wichtig sind daher regelmäßige Besprechungen im Team und mit dem Träger. 
Um die Qualität unserer pädagogischen Arbeit zu sichern, besuchen wir verschiedene Fortbildungen um bisherige Kenntnisse aufzufrischen und zu erweitern. Der gesetzliche Anspruch beträgt pro Jahr 5 Tage. 

12. Bildungs und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern/ Zusammenarbeit  mit den Eltern


In unserer Krippe legen wir großen Wert auf eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern. Uns ist bewusst, dass die Eltern die wichtigsten Bezugspersonen und Experten für ihr Kind sind. Gemeinsam tragen wir Verantwortung für das Wohl, die Bildung und die Entwicklung des Kindes. Eine offene, ehrliche und wertschätzende Kommunikation bildet die Grundlage dieser Partnerschaft. Wir möchten, dass sich Eltern ernst genommen und einbezogen fühlen.  
Der tägliche Kontakt zu den Eltern wird aktiv gepflegt, beispielsweise beim Bringen und Abholen der Kinder. Tür - und Angelgespräche bieten die Gelegenheit, kurze Informationen auszutauschen und individuelle Anliegen zu besprechen. 
Darüber hinaus organisieren wir thematische Elternabende zu relevanten pädagogischen Themen sowie regelmäßige Entwicklungsgespräche, um die Fortschritte des Kindes gemeinsam zu reflektieren. Für besonders dringende Anliegen oder spezifische Fragestellungen stehen zusätzliche Extratermine zur Verfügung. 
Wir legen großen Wert auf eine offene Kommunikation, eine vertrauensvolle Atmosphäre und gegenseitigen Respekt, um ein positives Miteinander zu fördern. 
Einmal jährlich wird ein Elternbeirat gewählt, der die Interessen der Eltern vertritt und bei organisatorischen Entscheidungen beratend zur Seite steht. Der Elternbeirat spielt eine wichtige Rolle bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Festen und Feierlichkeiten. Hier haben Eltern die Gelegenheit, sich aktiv zu beteiligen und das Gemeinschaftsleben der Einrichtung mitzugestalten. 
Besonders in der Eingewöhnungszeit ist uns die enge Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig. Nur wenn Eltern und Fachkräfte Hand in Hand arbeiten, kann das Kind Vertrauen aufbauen, sich sicher fühlen und sich in seiner neuen Umgebung gut entwickeln. 
Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Eltern eine stabile Basis zu schaffen, in der sich Kinder geborgen fühlen und ihre indiviudiuellen Lern- und Entwicklungsprozesse mit Freude entfalten können. 

13. Beobachtung und Dokumentation 

Wir beobachten die Kinder kontinuierlich und halten ihren Entwicklungsstand fest. Zu diesem Zweck erstellen wir für jedes Kind eine Portfoliomappe, die Bilder und Texte aus dem Krippenalltag enthält und so die Entwicklung sowie besondere Erlebnisse dokumentiert. Später haben die Kinder die Möglichkeit, anhand dieser Mappe viel über ihre eigene Entwicklung zu erfahren und darüber zu berichten. 
Des Weiteren beobachten und dokumentieren wir nach der Entwicklungstabelle von Prof. Dr. Kuno Beller und dem Beobachtungsbogen von Kornelia Schlaf-Kirschner. Diese nehmen wir als Grundlage für unsere pädagogische Arbeit und für Entwicklungsgespräche mit den Eltern welche mindestens einmal im Jahr stattfinden. 

14.Qualitätssicherung


-    Elterngespräche
-    Mindestens einmal im Jahr Entwicklungsgespräch
-    Reflexion, Überprüfung und Fortschreiben der Konzeption
-    Anonyme Elternbefragungen einmal jährlich, Auswertung wird den Eltern zugänglich gemacht
-    Beobachtungen und Dokumentation (siehe oben)
-    Qualifizierungen und Fortbildungen des pädagogischen Personals
-    Supervisionen
-    Elternabende
-    Teambesprechungen
-    Täglicher Austausch
-    Gewaltschutzkonzept 

15.Öffentlichkeitsarbeit


-    Berichterstattungen in den örtlichen Medien
-    Jahresbericht
-    Webauftritt 


Das pädagogische Konzept wurde nach dem Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen erstellt.

Stand Mai 2026










 

 

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