"Zusammen geht was" - Interkulturelles Familienfest der Caritas bringt Menschen zusammen
Unter dem Motto "Zusammen geht was" lud der Caritasverband zum interkulturellen Familienfest in den Garten der Caritas am Pferdemarkt ein. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen von Begegnung, Vielfalt und Zusammenhalt - und zahlreiche Familien, Kinder und Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung.
Bereits zur offiziellen Begrüßung war der Garten des Katharinenspitals gut gefüllt und das bunte Programm in vollem Gange.
Bevor Zauberfee Waltraud Lindenthal mit ihrer Vorstellung für leuchtende Kinderaugen sorgte, begrüßte die geschäftsführende Vorständin Manuela Stephan die Gäste herzlich. Sie lud alle ein, die zahlreichen Mitmachangebote zu entdecken und einen fröhlichen Nachmittag zu verbringen. "Uns geht es darum, dass alle miteinander Spaß haben und im gemeinsamen Spiel echte Begegnungen ohne Vorurteile und Bedenken einfach so von selbst passieren", betonte sie. Das Fest bot dafür beste Voraussetzungen: Spiel-, Bewegungs- und Bastelstationen, Kinderschminken, eine Hüpfburg sorgten für Unterhaltung. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt - und das gesamte Angebot war für die Besucherinnen und Besucher ob groß ob klein kostenfrei.
Ein besonderer Dank galt dem Bundesprogramm "Demokratie leben", dass die Veranstaltung finanziell unterstützt. Das Familienfest ist auch Teil des "Sommers der Gemeinsamkeiten", einer Veranstaltungsreihe, die Inklusion, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert.
Der Integrationsbeauftragte der Stadt Oliver Antretter hob in seinem Grußwort die Bedeutung solcher Veranstaltungen hervor. "Deggendorf ist bunt", sagte er und freute sich über das fröhliche und respektvolle Miteinander der vielen Menschen unterschiedlichster Herkunft. Sein besonderer Dank galt der Caritas für die Organisation und Durchführung des Festes. Mit ihrem Engagement leiste sie einen wichtigen Beitrag zu einem guten Miteinander in Deggendorf.
Auch der stellvertretende Landrat Alois Oswald unterstrich die verbindende Kraft gemeinsamer Feste. "Was gibt es Schöneres, als miteinander zu feiern - unabhängig von der Herkunft? Alle Menschen sind gleich", betonte er. Auch er dankte der Caritas dafür, dass sie mit großem Einsatz dieses Fest ermöglicht habe.
Die entspannte und herzliche Atmosphäre zog sich durch den gesamten Nachmittag, der viel zu schnell zu Ende ging. Kinder spielten und bastelten gemeinsam und bestaunten miteinander die Zaubertricks. Erwachsene kamen miteinander ins Gespräch. Als zum Abschluss des Festes noch der Eiswagen vorfuhr und es für den Heimweg noch eine kühle Erfrischung gab, wurde er mit großem Hallo begrüßt und alle warteten geduldig in der Schlange, bis sie an der Reihe waren.
Mit dem interkulturellen Familienfest zeigte die Caritas einmal mehr, dass Integration und Inklusion dort gelingen, wo Menschen zusammenkommen, gemeinsam lachen und miteinander Zeit verbringen. Ganz im Sinne des Mottos "Zusammen geht was" wurde der Nachmittag zu einem generationsübergreifendem lebendigen Zeichen für Offenheit, Vielfalt und gelebten Zusammenhalt.